Sigristenhaus
Die Sanierung des «Sigristenhauses» am Kirchenplatz 3 hat im Dezember einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht und wurde an der Stadtsynode einstimmig angenommen. Als nächster Schritt steht die Urnenabstimmung vom 14. Juni 2026 an.
Die Liegenschaft soll künftig sowohl vom Stadtverband als auch vom Sigristenteam der Kirchgemeinde Winterthur Stadt als Büroräumlichkeiten genutzt werden. Das Baugesuch wird im Januar eingereicht, damit bei einem positiven Entscheid an der Urne möglichst rasch mit der Sanierung begonnen werden kann. Angestrebt wird ein Baustart im Oktober 2026 sowie ein Bezug im Juli 2027.
Mit der umfassenden Sanierung sollen bestehende bauliche und funktionale Mängel behoben sowie attraktive, zeitgemässe und flexible Arbeitsflächen geschaffen werden. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und wird in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege saniert.
Zusammen mit der Stadtkirche und dem «Alten Pfarrhaus» bildet das Sigristenhaus ein Ensemble von hohem historischem und denkmalpflegerischem Wert. Dieses Ensemble stellt das bauliche Zentrum der Kirchgemeinde Winterthur Stadt dar und hat städtebaulich für ganz Winterthur eine besondere Bedeutung.
Entsprechend nimmt das Sigristenhaus eine identitätsstiftende Rolle für die Kirchgemeinde Winterthur Stadt ein. Die Inschrift «Sigristenhaus» über dem Eingang verweist auf die historische Funktion des Gebäudes. Die Arbeitsplätze der Sigristen sollen auch künftig in diesem Haus verankert bleiben, um die Tradition zu bewahren und weiterzuführen.
Durch die zusätzliche Nutzung als Geschäftsstelle des Stadtverbands wird die Bedeutung des Hauses im Herzen der Stadt weiter gestärkt. Dies rechtfertigt eine sorgfältige Sanierung sowie gezielte Anpassungen an die neuen Anforderungen.